Fremde Wirklichkeiten
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Fremde Wirklichkeiten literarische Phantastik und antike Literatur

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Phantastische Texte sind Grenzganger: Sie arbeiten mit verschiedenen Realitatsebenen, lassen den Leser zwischen Faszination und Verunsicherung schwanken und konstituieren sich im literaturtheoretischen Diskurs als ein heterogenes Gattungsgefuge zwischen Utopie, Science Fiction, Fantasy und Marchen. Auch der vorliegende Band ist ein Grenzganger, denn er unternimmt es, das moderne Phanomen der literarischen Phantastik zu Texten der griechisch-romischen Antike in Beziehung zu setzen. 17 Beitrage aus verschiedenen Bereichen der Altertumswissenschaften, der Neueren Philologien und der Theologie beleuchten Entstehungsbedingungen, Traditionslinien und Grenzbereiche des Phantastischen; sie verweisen aber auch auf charakteristische Unterschiede im Umgang mit Motiven und Erzahlstrukturen des Phantastischen in Antike und Neuzeit.

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